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Sammlung von alpinen Pflanzen und Sempervivum Heidi und Roberto Strauß
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Kommen und staunen Sie über eine der größten privaten Sempervivumsammlungen in Deutschland...
Sempervivum (Hauswurz) ist eine besonders bemerkenswerte Gattung der Dickblattgewächse, die in den Bergen Europas, Nordafrikas und im Osten vom Balkan bis in den Kaukasus vorkommt und dickfleischige Rosetten bildet. Von den vielen Arten in der Natur haben Züchter aus aller Welt herrliche Hybriden geschaffen, von denen viele hier zu bewundern sind.
Dazu finden Sie Vertreter von anderen Florenreichen wie der Holarktis, der Alten und Neuen Welt (Sedum), der Neotropis (Azorella), der Paläotropis (Delosperma) und der Australis (Raoulia).
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Hauptsächlich besiedeln die hier vertretenen Arten die kolline, submontane und montane Stufe ihrer jeweiligen Heimat. Dabei spielt oft das Ausgangsgestein eine entscheidende Rolle. Auf Urgestein sind zum Beispiel Rhododendron ferrugineum und Gentiana acaulis anzutreffen, während auf Kalk Rhododendron hirsutum und Gentiana acaulis dinarica zu finden sind. Auf diese Besonderheiten wurde bei der Anlage Rücksicht genommen, so dass die hier vertretenen Alpenpflanzen beste Wachstumsmöglichkeiten finden.
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Die äußere Ähnlichkeit vieler das Gebirge bewohnender Pflanzen ist u. a. darauf zurückzuführen, dass in den Bergen der höhere Anteil an UV- Licht einen gedrungenen Wuchs bedingt, während viele Alpine im Tiefland, wie das Edelweiß (Leontopodium alpinum), längere Blätter und Triebe ausbilden.
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Auf felsigem Untergrund spielt die Neigung zur Sonne eine sehr große Rolle. Die Erwärmung auf der Sonnenseite kann im Tagesverlauf bis zu zehnmal höher sein als auf der Schattenseite. Das Mikroklima an einem Felsblock kann extremer sein als im Gebirge. Verantwortlich dafür ist u. a. auch die Neigung der Gesteinoberfläche. Wenn die Sonnenstrahlen senkrecht darauf einfallen, ist die Energieaufnahme am größten. Die meisten Alpinen besiedeln diese extremen Standorte. Nur wenige Arten sind auf absonnige Standorte spezialisiert, beispielsweise der Felsenteller (Ramonda myconi) aus den Pyrenäen und Haberlea rhodopensis vom Balkan.
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Generell kann man sagen, dass die Klima- und Standortbedingungen, unter denen die Alpinen existieren, so extrem sind, dass zum Verwechseln ähnliche Wuchsformen entstanden sind. Beispiele für diese Konvergenz sind die Rosetten bildenden Gattungen Sempervivum, Jovibarba, Orostachys und Rosularia, sowie die polsterbildenden Gattungen Saxifraga, Azorella, Crassula und Raoulia.
Von den Zwerggehölzen sind besonders die heimischen Glazialrelikte Betula nana und Dryas octopetala hervorzuheben. Sie kommen in der Natur häufig in Nordeuropa vor, sind aber auch in den Alpen anzutreffen.
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Die Größe der Anlage beträgt etwa 1500 qm. Mittlerweile wurden ca. 300 Tonnen Gesteinsmaterial verbaut. Der stufenlose Hauptweg ermöglicht einen bequemen Zugang zu den verschiedensten Bereichen. Die Blütezeit beginnt im Februar und endet im Oktober. Es gibt mehrere Schauanlagen und noch viele andere Dinge zu bestaunen, so auch selbst angefertigte Nistmöglichkeiten für Wildbienen.
Pflanzenfreunde können manche Stauden und viele Pflegetipps für den eigenen Garten erhalten.
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So finden Sie uns:
Heidi & Roberto Strauß Hauptstraße 109, Zugang über In den Folgen 98704 Langewiesen
Besuche und Führungen sind nur nach Voranmeldung unter der folgenden Telefon-/Faxnummer bzw. Mail- Adresse möglich:
03677-800530
strauss-steinreich@gmx.de
Besucherparkplätze sind ausreichend vorhanden.
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01.06.2009
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